Auch in diesem Jahr blieb die Situation der Pfadfindergruppe Trofaiach aufgrund knapper personeller Ressourcen angespannt. Zusätzlich kündigte Obmann Andreas Lackner an, sein Amt mit Ende des Pfadfinderjahres 2024/25 zurückzulegen. Dadurch stand die Zukunft der Gruppe erneut zur Diskussion.
Zur Klärung der weiteren Vorgehensweise wurde eine zweitägige Gruppenklausur abgehalten. Daran beteiligten sich ehemalige Pfadfinder*innen, die Pfadfindergilde Trofaiach, Eltern, der Elternrat sowie die Leiter*innen. Am extern moderierten ersten Klausurtag wurden Aufgabenbereiche, zeitlicher Aufwand und Wünsche aller Beteiligten gesammelt. Das gemeinsame Ergebnis war der klare Wille, die Pfadfindergruppe Trofaiach weiterzuführen. Mehrere Personen erklärten sich bereit, Aufgaben von Andreas Lackner zu übernehmen, um eine zukünftige Obmannschaft zu entlasten. Am zweiten Klausurtag nach der Sommerpause wurden die Ideen konkretisiert und die Suche nach einem neuen Obmann aktiv aufgenommen.
Ein Höhepunkt des Jahres war das Frühlingslager auf Schloss Stibichhofen, das als Schaulager für die Öffentlichkeit gestaltet wurde. Zahlreiche Besucher*innen nutzten die Gelegenheit, Einblicke in das Pfadfinderlagerleben zu gewinnen und die Arbeit der Gruppe kennenzulernen.
Kurz vor der außerordentlichen Jahreshauptversammlung ergab sich schließlich ein positiver Wendepunkt: Michael Suhadolnik erklärte sich bereit, aus der aktiven Jugendarbeit auszusteigen und die Verantwortung als Obmann zu übernehmen. Bei der außerordentlichen Jahreshauptversammlung wurde er in den Elternrat gewählt.
Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurden mehrere Ehrungen verliehen. Andreas Lackner erhielt für seine langjährige Tätigkeit als WiWö-Leiter, Gruppenleiter und Obmann das Ehrenzeichen in Gold. Johanna Bayer wurde für die Sicherstellung der pädagogischen Arbeit sowie den Aufbau und die Umstrukturierung des Leiter*innen-Teams mit dem Ehrenzeichen in Bronze ausgezeichnet. Arno Jarabek erhielt für seine Tätigkeit als Gruppenkassier ebenfalls das Ehrenzeichen in Bronze. Anita Jarabek und Silke Roth-Klammer wurden mit dem Ehrenzeichen in Silber geehrt. Michael Suhadolnik erhielt das Ehrenzeichen in Silber für seinen Einsatz zum Erhalt der Pfadfindergruppe Trofaiach sowie für seine Tätigkeit im Ausbildungsbereich auf Landesebene. Darüber hinaus engagierte er sich auf Bundesebene als Bundesbeauftragter der Guides und Späher und wirkte als Mitglied des Pädagogikteams an der pädagogischen Weiterentwicklung der GuSp-Stufe mit.
Durch das gemeinsame Engagement aller Beteiligten konnten wichtige Weichen für den Fortbestand der Pfadfindergruppe Trofaiach gestellt werden.
In diesem Jahr entschieden sich die aktiven Leiter*innen Hanna Lackner, Raphaela Mühleder und Moritz Trenner, in den Leiter*innen-Ruhestand zu gehen. Im Zuge des Herbstfestes erhielten alle drei ein Ehrenabzeichen.
Nach einem Jahr intensiver Betreuer*innensuche, um den Heimstundenbetrieb aufrechtzuerhalten, kam der ehemalige GuSp-Leiter Michael Suhadolnik nach fast zehnjähriger Pause zur Gruppe zurück und übernahm die Stufenleitung. Gemeinsam mit ihm kam auch seine Partnerin Johanna Bayer zur Gruppe. Sie hatte zuvor in Mödling (Niederösterreich) interimistisch die Betreuung der CaEx übernommen. In der Gruppe Trofaiach übernahm sie wieder ihre gewohnte Funktion der WiWö-Leiterin und unterstützte als zweite Gruppenleiterin Jannik Wiesel in der Gruppenleitung.
Trotz der personellen Herausforderungen konnte die Gruppe alle geplanten Aktivitäten durchführen. Dazu zählten die Nikoloaktion, der Glühweinstand, das Gruppenpfingstlager sowie das Sommerlager.
Nach Monaten der Planung wurde im Winter 2018/19 das Pfadfinderheim generalsaniert. Durch die großzügige Unterstützung des Landesverbandes und des Landes Steiermark wurde das Heim fit für viele weitere Jahre der Kinder- und Jugendbetreuung gemacht. Zur Refinanzierung wurden im Obergeschoss Gästezimmer eingerichtet, die von einem neu gegründeten Unterstützungsverein betreut werden.
Im Mai fand die offizielle Einweihung des Gebäudes statt. Zu den Gästen zählten Vertreter des Landes, der Stadtgemeinde sowie des Landesverbandes.
Im Oktober wurden nach Abschluss der Arbeiten auch die Stufenräumlichkeiten offiziell eingeweiht. Bei einem Festakt mit anschließendem Fest konnten die neuen Räumlichkeiten besichtigt werden.
Im Rahmen der Jahreshauptversammlung schied Obfrau Susanne Steinkellner aus ihrem Amt aus. Für die unzähligen Stunden ehrenamtlicher Arbeit in der Pfadfindergruppe Trofaiach gilt ihr besonderer Dank.
Bei der Jahreshauptversammlung wurde Andreas Lackner zu ihrem Nachfolger gewählt. Er wechselte damit von der Gruppenleitung in den Elternrat. Zur Stellvertreterin wurde Anita Jarabek gewählt.
Die Pfadfindergruppe Trofaiach feierte im Jahr 2016 ihr 70-jähriges Bestehen. Höhepunkt des Jubiläumsjahres war ein großes Fest im September mit Schaulager, Festakt und Frühschoppen. Im Rahmen der Feierlichkeiten wurden auch einige Mitglieder der Gruppe für ihre Verdienste ausgezeichnet.
Neben einem Rückblick auf die vergangenen 70 Jahre richtete sich der Blick auch auf die Zukunft der Pfadfindergruppe Trofaiach.
Die Pfadfindergruppe Trofaiach begann das Pfadfinderjahr 2014/15 mit einer Gruppenklausur, die direkt in die Landestagung auf Schloss Limberg überging. Traditionell fanden auch das Herbstfest, die Nikoloaktion und die Weihnachtsfeier der Gruppe statt.
Bei der Jahreshauptversammlung im Jänner wurden Susanne Steinkellner als Obfrau und Harald Kößler als Stellvertreter im Elternrat bestätigt. Als Schriftführerin wurde Anita Jarabek gewählt. Alfred Rohr wurde als Kassier in seiner Funktion bestätigt.
Im März konnten mehrere Leiter ihre Stufenausbildung erfolgreich abschließen. Daniel Mühleder schloss seine Stufenausbildung für die CaEx ab. Sebastian Ginter, Stefan Oman und Michael Suhadolnik schlossen ihre Stufenausbildung für die RaRo ab. Als Abschlussarbeit planten und organisierten sie das RaRo-Bundespfingsttreffen in Mautern in der Steiermark.
Im Mai fuhren die WiWö, GuSp und CaEx auf ihr Frühlingslager nach Bretstein im Murtal. Dort erlebten sie ein spannendes Wochenende mit Asterix & Obelix und halfen ihnen im Kampf gegen die Römer.
Die RaRo nahmen eine Woche später am Bundespfingsttreffen der RaRo Österreichs in Mautern in der Steiermark teil. An der Veranstaltung nahmen über 1000 Teilnehmer*innen teil. Die teilnehmenden RaRo entkamen dort nur knapp der Zombieapokalypse.
Die WiWö verbrachten gemeinsam mit den WiWö aus Leoben eine Woche in Riegersburg unter dem Motto „Ritter & Prinzessinnen“. Neben zahlreichen Abenteuern stand auch ein Besuch der Schokoladenmanufaktur Zotter auf dem Programm. Die GuSp und CaEx verbrachten ihr Sommerlager gemeinsam mit der Gruppe Innsbruck 6 im Pfadfinderdorf Zellhof in Salzburg.
Bei der Weihnachtsfeier erhielten Raphaela Mühleder, Lukas Lackner, Moritz Trenner, Daniel Ernst und Hanna Lackner nach Abschluss ihrer Jugendleiter*innen-Ausbildung den Meistertitel für die GuSp-Stufe.
Das Ehrenzeichen in Bronze wurde Nicole Kapaun, Ulrich Kapaun, Susanne Steinkellner und Stefan Oman verliehen. Das Ehrenzeichen in Silber erhielt Gruppenkassier Alfred Rohr.
Im Jahr 2012 fand das Landesabenteuer der GuSp nach langer Zeit wieder in Trofaiach statt. Für die Veranstaltung wurde die Schule Trofaiach in „Hogwarts“ verwandelt. Professor Dumbledore und sein Team sorgten für eine zauberhafte Atmosphäre und begeisterten zahlreiche steirische Pfadfinder*innen.
Die GuSp und CaEx nahmen am Sommerlager in Techuana unter dem Motto „Gelebte Nachbarschaft“ teil.
Die WiWö beteiligten sich am Landesspiel in Stainz unter dem Motto „Robin Hood“. Ihr Sommerlager „Besuch der Waldheimat“ führte sie nach Langenwang. Darüber hinaus verbrachten sie ein Übernachtungswochenende im Pfadfinderheim, bei dem Lebkuchenhäuser für die Weihnachtsfeier gestaltet und Theaterproben durchgeführt wurden.
Im Jahr 2011 fand ein gemeinsames Gruppen-Pfingstlager unter dem Motto „Harry Potter“ statt.
Die GuSp nahmen am steirischen Landeslager „XEIS“ teil, einem steiermarkweit organisierten Großlager, bei dem alle Stufen vertreten waren. Für die GuSp der Pfadfindergruppe Trofaiach stellte die Veranstaltung das Sommerlager des Jahres dar. Fast alle Betreuer*innen der Gruppe wirkten dabei im Aufbauteam mit.
Die WiWö beteiligten sich am Landesspiel „Papa XEIS sucht seine XEISIS“. Zusätzlich veranstalteten die WiWö ein Übernachtungswochenende.
Das Jahr 2007 stand ganz im Zeichen zweier Jubiläen: Die Pfadfinderbewegung feierte ihr 100-jähriges Bestehen, während die Pfadfindergruppe Trofaiach auf 60 Jahre Gruppengeschichte zurückblicken konnte.
Entsprechend war das Pfadfinderjahr von zahlreichen Veranstaltungen geprägt. Bei der Jahreshauptversammlung wurde Erwin Roth jun. zum Obmann der Gruppe gewählt.
Im Februar fand eine Faschingsparty für die Kinder statt.
Im März wurde das erste Eishockey-Freundschaftsspiel der Scouts Trofaiach gegen die Mannschaft der Voest Alpine Hochofen ausgetragen.
Im April nahmen die GuSp am PWK (Pfadfinder werden kreativ), dem steirischen Patrullenwettkampf, in Graz teil. Darüber hinaus organisierte die Gruppe den Ostermarkt in Trofaiach und veranstaltete die 19. Strudelparty.
Im Mai fand der erste Flohmarkt des Jahres statt. Das Gruppen-Pfingstlager in der Stanz stand unter dem Motto „5 + 3 = 1 (5 Kontinente, 3 Tage, 1ne Welt) – Wir machen uns die Welt, wie sie uns gefällt“.
Im Juni nahmen die GuSp am Landesabenteuer in Graz teil, unterstützt von den CaEx. Die RaRo, genauer gesagt die Rover, beteiligten sich am Landestreffen. Gemeinsam trafen sich die Mitglieder der Gruppe anschließend bei der Feier zum 100-jährigen Bestehen der steirischen Pfadfinder*innen am Mariahilferplatz.
Im Juli fand das Sommer- und Spielfest der Gruppe statt, das mit dem Festakt zum 60-jährigen Bestehen begann. Dabei wurden Erwin Roth sen. zum Ehrengruppenleiter und Bürgermeister Dir. August Wagner zum Ehrenobmann der Gruppe ernannt.
Das Sommerlager für GuSp, CaEx und die RaRo, genauer gesagt die Rover, fand in Zellhof statt. Das Sommerlager der WiWö führte nach Krieglach.
Im Oktober nahm die Gruppe am Erntedankfest teil. Darüber hinaus wurden für die Kinder eine Halloweenparty sowie im Dezember eine Nikoloheimstunde veranstaltet.
Den Abschluss des Jahres bildete die Adventfeier. Dabei führten die WiWö das Stück „Bei den Hirten“ auf. Die GuSp, die Rover sowie deren Betreuer*innen präsentierten das Stück „Der Schuss im Weihnachtszimmer“.
Im November wurden der Aufsichtsrat und die Gruppenführung neu gewählt. Louis Kübeck Montenuovo wurde zum Aufsichtsratsobmann bestellt, Erwin Roth jun. zum Gruppenführer.
Das Jahr 1996 stand im Zeichen des 50-jährigen Bestehens der Pfadfindergruppe Trofaiach.
Aus Anlass der Gruppengründung am 6. Jänner 1946 wurde am 7. Jänner eine Heilige Messe in der Pfarrkirche gefeiert.
Zu den weiteren Höhepunkten des Jubiläumsjahres zählten das Pfingstlager auf der Wiese hinter dem Pfadfinderheim sowie ein Festakt mit anschließendem Sommerfest.
Ein gemeinsames Sommerlager der GuSp, der CaEx sowie der RaRo führte die Gruppe nach England.
Im Jahr 1992 wurde der Reinerlös des Gschnasfestes einem verunglückten Pfadfinder übergeben.
Am 13. März verstarb mit Heinz Gehring einer der Gründer der Pfadfindergruppe Trofaiach.
In der Aula in Trofaiach fand eine Publikumsdiskussion zum Thema „Drogen und Aids“ statt. Darüber hinaus veranstaltete die Gruppe einen Familienausflug zum Prebersee sowie die Theateraufführung „Der Faschingskrapfen“.
Im Jahr 1987 legte Heinz Gehring das Amt des Gruppenführers zurück. Die Nachfolge übernahm Erwin Roth sen.
Darüber hinaus wurde der Pfadfindereltern-Stammtisch gegründet.
Im selben Jahr fand die erste Strudelparty der Gruppe statt.
Nach längerer Pause wurde auch der Theaterbetrieb wieder aufgenommen. Zur Aufführung gelangte das Stück „Damenclub Edelweiß oder Wir wollen keine Männer“.
Im Jahr 1986 nahmen die WiWö am Landestreffen am Trabochersee unter dem Motto „Wer befreit den Wassermann“ teil.
Die Pfadfindergruppe Trofaiach feierte außerdem ihr 40-jähriges Bestehen. Die Jubiläumsfeier fand beim Schloss Stibichhofen statt.
Im Jahr 1981 legte Aufsichtsratsobmann Krassnigg aus gesundheitlichen Gründen sein Amt nieder. Zu seinem Nachfolger wurde Dipl.-Ing. Dürr einstimmig gewählt.
Am Austria-Jamborette in Rein bei Graz nahmen 6.400 Teilnehmer*innen aus 31 Nationen aller Kontinente teil.
Anlässlich der 35-Jahr-Feier der Pfadfindergruppe Trofaiach wurde am 25. Oktober die neue Gruppenfahne geweiht. Als Fahnenpatinnen fungierten die Damen der Pfadfindergilde.
Im Jahr 1980 wurde am 15. Juni die Jugendherberge im Haus der Jugend eröffnet.
Im selben Jahr erfolgte die Errichtung der Tagesheimstätte der Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung in Trofaiach.
Das Jahr 1976 stand im Zeichen des 30-jährigen Bestehens der Pfadfindergruppe Trofaiach.
Die WiWö nahmen am Landestreffen in Leoben teil.
Darüber hinaus entstand durch die Fusion des Buben- und Mädchenverbandes die Organisation „Pfadfinder und Pfadfinderinnen Österreichs“ (PPÖ).
Im Jahr 1971 fand das erste Treffen der Trofaiacher Altpfadfinder statt.
Am 26. Oktober wurde das Haus der Jugend, das heutige Pfadfinderheim, feierlich geweiht. Aus diesem Anlass wurden eine Briefmarkenausstellung sowie ein Presseempfang veranstaltet.
Darüber hinaus nahm die Pfadfindergruppe Trofaiach am Bundeslager in Ludesch in Vorarlberg teil.
Im Jahr 1957 wurde der 100. Geburtstag von Robert Baden-Powell sowie das 50-jährige Bestehen der Pfadfinderbewegung gefeiert.
Aus diesem Anlass fand ein feierliches Fest unter dem Ehrenschutz von Bezirkshauptmann ORR Dr. Pfaller statt.
Im Jahr 1956 feierte die Pfadfindergruppe Trofaiach ihr 10-jähriges Bestehen gemeinsam mit zahlreichen Gästen.
Darüber hinaus fand das Pfingstlager bei der Ruine Kaisersberg statt.
Im Jahr 1950 wurden die neue Gruppenfahne sowie das neue Heim feierlich geweiht.
Das Heim war aus zwei alten Baracken errichtet worden und stellte einen wichtigen Schritt für die weitere Entwicklung der Pfadfindergruppe Trofaiach dar.
Im Jahr 1946 wurde die Pfadfindergruppe Trofaiach gegründet, nachdem am 11. Dezember 1945 die Bewilligung durch die britische Militärregierung und das Steirische Landeskorps erteilt worden war.
Heinz Gehring wurde zum Feldmeister ernannt und übernahm damit die Leitung der neu gegründeten Gruppe.
Das erste Heim befand sich in der Knabenvolksschule. Ab Juni standen der Gruppe die Kellerräume der Mädchenvolksschule zur Verfügung.
Im selben Jahr wurde der Elternbeirat konstituiert. Zu seinem ersten Obmann wurde O. Simon gewählt.